Strahlendgrau

Hafenrandbetrachtungen

Monat: September 2008

Was macht eigentlich?

Auf Vox läuft gerade eine Spiegel TV „Reportage“ über Online Spiele, Sucht und all dies schlimme Internet Zeug. Ein Thema ist Second Life. Da frage ich mich, gibt es das eigentlich noch?

Man bin ich wütend!

Da komme ich eben, nach großer Aufräumaktion, mit zwei Kisten Altpapier im Keller bei der Altpapiertonne an und stehe in einem leeren Raum! Weg! Die Altpapiertonne und die beiden Glastonnen. Natürlich hat der Hausverwalter den Mietern das mal wieder nicht mitgeteilt.

Hausverwalter und Vermieter, muss ich dazu noch was sagen?

Der Chrom blättert ab

Das wird hier langsam zum Technikblog. Ich gelobe Besserung aber das hier muss noch raus.

Bei aller Begeisterung für Google Chrome, je mehr Informationen dazu an die Öffentlich kommen, umso schlechter wird mein Eindruck und ich muss meine Meinung ändern: Hände weg von Google Chrome.

Das Google mit dem Browser klare Ziele verfolgt, war bekannt. Google lebt schließlich von Informationen über Internetnutzer. Das aber jeder Browser eine eindeutige Nummer bekommt, die bei vielen Aktionen an Google übermittelt wird, geht eindeutig zu weit (siehe heise.de).

Mittlerweile warnt auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (zum Beispiel in der Berliner Zeitung) vor dem Einsatz von Chrome – außer zu Testzwecken.

Also erstmal Finger weg.

O2 Surf Stick mit Ubuntu Linux verwenden

Update:
Dieser Beitrag ist nicht mehr aktuell. Ubuntu 9.04 unterstützt den O2 Surf Stick ohne zusätzliche Software und Einwahlprofile für die Datentarife von O2 sind auch schon dabei.

Ich habe eine Lösung um den O2 Surf Stick (Huawei 169G) mit Ubuntu zu nutzen.

Ich versuche seit einiger Zeit meinen O2 Surf Stick an einem Netbook mit Ubuntu zu nutzen. Von Haus aus funktioniert es nicht. Nachdem ich trotz intensiver Recherche im Internet keine Lösung gefunden habe, bin ich endlich auf die Idee gekommen einfach mal den Support von O2 zu fragen. Siehe da, ein paar Tage nach meiner Anfrage per Mail habe ich eine Antwort bekommen. Man teilte mir mit, dass man Linux offiziell nicht unterstütze, aber in einer separaten Mail eine Anleitung und die nötige Software für Ubuntu schicken würde. Wenige Minuten später kam dann auch die Mail. Angehängt eine für den Surfstick angepasste Version von umtsmon als Debian-Paket.

Speichern, per Doppelklick installieren und alles funktioniert.

War eigentlich ganz einfach. O2 can do, oder wie war das noch?

Update: Wer die Software haben will, wendet sich am besten direkt an den Support von O2.

Auf den zweiten Blick – Google Chrome

Auch nach längerem Arbeiten mit Google Chrome kann ich nichts Negatives berichten. Der erste Eindruck hat nicht getäuscht. Mittlerweile habe ich mir den Browser auch auf einem „großen“ PC und nicht nur auf dem Eee PC angesehen und kann eines mit Sicherheit sagen: er ist wirklich verdammt schnell!

Ich habe ihn auch mit einigen von mir programmierten Webanwendungen getestet, deren Geschwindigkeit in anderen Browsern mir bekannt ist. In Chrome sind sie deutlich schneller.

Geschwindigkeit ist natürlich nicht alles. Die meisten aktuellen Browser sind schon sehr schnell. Chrome ist auch noch schlanker als Andere und trifft damit genau meinen Geschmack. Ich bevorzuge Software die einfach zu bedienen ist und eine schlichte, funktionale Oberfläche hat. Zu viele Menüs sind mit zuwider. Google zeigt sehr eindrucksvoll, wie man mit wenigen Bedienelementen (nahezu) vollen Funktionsumfang erreichen kann.

Die automatischen Vorschläge in der Adressleiste sind gut und unaufdringlich. Der Browser merkt sich Seiten auf denen man Suchformulare benutzt hat und bietet direkt an, dort zu suchen. Nach dem ersten Besuch auf amazon.de, bei dem man das Suchfeld der Seite benutzt hat, muss man nur noch „amazon“ eintippen, die Tabulatortaste drücken und den Suchbegriff eingeben – ähnliche Funktionen bieten auch Opera und Firefox, aber die Umsetzung von Google ist besser gelungen.

Ich habe heute auch einen Blick auf die Funktionen für Entwickler geworfen. Hier gibt es nichts zu meckern. Im Gegenteil! Die JavaScript-Konsole ist ein Werkzeug mit dem man nicht nur Fehler finden kann. Mit ihr kann man auch die Ladezeiten und Datenmengen einer Seite analysieren. Die Anzeige des Quellcodes hebt die Syntax hervor und lässt sich auch über die Adressleiste aufrufen (einfach „view-source:“ vor die URL stellen). Auch der Taskmanager ist informativ und bei Problemen sicher hilfreich – leider hatte ich noch keine Probleme mit dem neuen Browser.

Fazit
Google ist es gelungen bereits mit der ersten Beta einen Browser abzuliefern, der es mit allen auf dem Markt befindlichen Konkurrenten und auch mit der Beta des Internet Explorer 8 aufnehmen kann. Auch wenn sich alle anderen Produzenten gelassen geben, Chrome wird den Browsermarkt aufmischen.

Für mich hat Chrome enormes Potenzial der Browser zu werden. Warten wir ab, ob die Konkurenz kontern kann.

Erster Eindruck Google Chrome

Seit einer halben Stunde habe ich nun die Beta von Googles neuem Webbrowser auf meinem Eee PC installiert. Ich denke dieser eher leistungsschwache Computer lässt schon relativ gute Rückschlüsse auf die Performance zu. Bisher bin ich sehr positiv überrascht. Er macht einen flotten Eindruck. Auf jeden Fall besser als der Safari für Windows den ich auch kurze Zeit installiert hatte.

Das Prinzip der oben liegenden Tabs ist wirklich einleuchtend und gefällt mir persönlich sehr gut. Viel zu konfigurieren gibt es noch nicht – wen wundert es bei einer ersten Beta.

Mein erster, subjektiver, Eindruck ist durchweg positiv. Den Taskmanager und die Entwickler Tools schaue ich mir morgen an.

Man mag von Google halten was man will, innovativ sind sie. Manchmal ist eben doch eine gute Idee das Rad neu zu erfinden.

Den Download gibt es hier. Zunächst lädt man einen kleinen Installer herunter, beim Ausführen wird dann der eigentliche Browser herunter geladen und installiert. Man kann leider nicht auswählen wo der Browser installiert werden soll. Die einzigen Optionen bei der Installation sind für den Import der Einstellungen aus bereits installierten Browsern und für die Verknüpfungen (Desktop, Quick Start).

Wie ich jetzt bemerkt habe, installiert sich Chrome nicht in das Verzeichnis „Programme“ oder „program files“. Die Anwendung landet im Profil des angemeldeten Benutzers (Dokumente und Einstellungen – Benutzername – Lokale Einstellungen – Anwendungsdaten – Google). Das ist eher ungewöhnlich.

Mehr zu Chrome gibt es in diesem Beitrag.

Das Internet wird verchromt

Google hat einen neuen Browser angekündigt. Chrome. Die Versprechen, die Google macht, sind umfangreich. Wenn das alles wirklich so wird, wie es hier angekündigt ist, dann könnte Chrome der Browser werden.

Einfach mal auf der grünen Wiese anfangen und überlegen wie das Internet heute funktioniert und was die Nutzer mit dem Internet eigentlich machen, ist ein sehr guter Ansatz. Einige Funktionen kommen mir aus anderen Browsern sehr bekannt vor. Die guten und beliebten Teile der vorhandenen Browser zu integrieren ist sicher kein Fehler. Wenn sie die versprochenen Geschwindigkeit und Stabilität erreichen könnte am Ende vielleicht sogar Apples mobile me richtig funktionieren – das wäre für Apple allerdings noch peinlicher als mobile me bisher schon ist.

Der Browser verursacht, mindestens online, eine ziemliche Welle. Man konnte ihm heute auf kaum einer Newsseite entgehen. Dabei gibt es außer dem Marketing-Comic und ein paar Screenshots noch nichts zu sehen. Angeblich solll noch heute eine Beta zum Download bereit stehen. Danach weiß man endlich mehr – hoffen wir, dass die Server von Google dem Ansturm gewachsen sind.

Ich bin jetzt schon sehr gespannt wie das Betriebssystem von Google heißen wird.

Bei Techcrunch gibt es einen technischen Blick auf Chrome.

Fundstück

Heute, nach einem (mittelmäßigen) Wortspiel, geguckt ob die Domain parshit.de wohl noch frei ist. Ist sie nicht. Sie ist registriert und zwar auf den Betreiber der Seite ElitePartner.de, also einen der Hauptkonkurenten von Parship.de.

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